ninalein

Tierfänger

Von der Straße ins Labor ?


In Deutschland kommen jährlich rund 72.000 Katzen durch Verkehrsunfälle ums Leben,
250.000 !! werden von Jägern getötet,
cirka 300.000 Katzen und Hunde verschwinden Jahr für Jahr auf mysteriöse Weise.

Diese hohe Zahl spurlos verschwundener Tiere ist nicht allein mit Verkehrsunfällen, Jägerei,
 Streunen, "vom Fuchs geholt" und dergleichen zu erklären. Vielmehr liegt die Vermutung nahe,
dass organisierte Tierfänger am Werk sind. Beweisen kann man diesen Vorwurf leider nicht,
weil zu wenig Beweismaterial vorliegt.

 Die Methoden:

 Von der Haustür ab, etwa an Briefkästen, wird ein präparierter Köder mit Sexualduftstoff verteilt.
 Für die Wirkung des Lockstoffes spielt keine Rolle, dass Tiere kastriert sind.
 Es werden Fallen aufgestellt, in denen unter Verwendung von Lockstoffen die Tiere gefangen werden,
dann spritzt man den Tieren ein Nervenspray direkt in die Augen, was die Tiere sofort betäubt.
Befindet sich die Katze unter dem Wagen eines Tierfängers, senkt sich ein Gitter auf sie herab und
 in panischer Angst springt jede Katze immer in den Wagen!
Der Katze wird ein Mittel in die Augen gesprüht, dass sie sofort betäubt.
 auffällig ist: In den Abend-u. Nachtsstunden stellen die Gangster speziell präparierte Fahrzeuge –
 vermutlich auch mit ausländischen oder auswärtigen Kennzeichen - in den Ortschaften ab.
 Unter diesen Fahrzeugen befindet sich eine Klappe, durch die die Tiere wieder
 mittels Duftstoffe ins Innere gelockt werden.Ganz dreiste Tierfänger – hier junge Männer mit Rucksack
– betreten sogar Grundstücke, um sich der Tiere zu bemächtigen. Sie seien angeblich Tierheimbeauftragte,
die Tiere aufgreifen sollen, die kein Halsband tragen.  Das geschieht auch in den Morgenstunden.
Sollte sich Ihre Katze Ihnen gegenüber plötzlich wie wild gebärden, Sie anfauchen und
unbedingt nach draußen wollen, dürfen Sie davon ausgehen, dass der Sexuallockstoff,
der mehrere Tage aktiv bleibt, ganz in Ihrer Nähe ausgelegt
wurde. Lassen Sie Ihre Katze auf gar keinen Fall nach draußen!

Wie arbeiten Tierfänger?

Tierfänger kundschaften aus, wo sich Haushalte mit vielen freilaufenden Katzen befinden.
 Sie sind meist in Kastenwagen, Bullis oder anderen Personenkraftwagen unterwegs.
Die Nummerschilder zeigen auswärtige Kennzeichen. Die Fenster der Wagen sind so präpariert,
dass niemand hinein sehen kann, denn in den Fahrzeugen stehen Käfige.
Solche Fahrzeuge tauchen verstärkt vor, während und nach Aktivitäten im Zusammenhang
 mit der Aufstellung von Altkleider- oder Altschuh-Sammeltonnen auf.

Scheinbar suchend geführte Fahrzeuge, die am Straßenrand in ländlichen Gegenden zur
 Nacht oder zum Wochenende abgestellt werden, aufgestellte Fallen und ausgelegte Köder
 geben immer Anlass zum Misstrauen. Tierfänger sind übrigens nicht mit Mitarbeitern des
 örtlichen Tierschutzes zu verwechseln, die Katzen lediglich zum Zwecke der Kastration einfangen,
denn Tierschützer können sich entsprechend ausweisen.

Falls Sie verdächtige Fahrzeuge sehen, die langsam durch Ihre Ortschaft streifen,
 sie regelrechtauskundschaften, melden Sie das Kennzeichen, den Kfz-Typ,
 die Farbe, Ort und Datum, Beobachtungen zu Personen bitte der nächsten Polizeistation.

Auch aufgestellte Futterschalen, von denen Sie sich nicht erklären können,
woher sie stammen, sollten Sie sofort entfernen. Im Futter können Narkosemittel enthalten sein.

Gefangen wird nachts und in den frühen Morgenstunden.  Es ist ein weitverbreiteter Irrtum, dass den Tieren
 nachts nichts passiert, weil weniger Verkehr ist. Das Gegenteil, genau das Gegenteil, ist der Fall.
 Die Wahrscheinlichkeit, dass Eurer Katze nachts etwas zustösst, ist mit ziemlicher
 Sicherheit 10mal grösser als am Tag (!). Da die Tierfänger von der Fehleinschätzung
 der Tierhalter profitieren, gelingen den Tierfängern solche Fangaktionen mit Lebendfallen
 und Lockstoffen, Fangschlingen etc.

 Altkleidersammlung, Schuhsammlung und Tierfängerei ist eng miteinander verknüpft!.
Ich meine damit ausdrücklich nicht die bekannten Kleidersammlungen von Blindenvereinen, Samariter etc.,
 also der grossen Organisationen sondern die Sammler, die anonym, angeblich für den guten Zweck, vor Eurer
Haustüre oder in Eurem Eingangsweg Kleidertonnen, Kleidermangen etc. aufstellen, die meistens
festschliessende Deckel haben und Luftlöcher an Seiten bzw. Böden.

 Bei dem Aufstellen der Tonnen gehen diese Tierfänger meistens in scheinbar völlig
unbedeutende Seitenstrassen, Spielstrassen, Sackgassen, also abseits von Durchgangsstrassen.
Meistens werden diese Strassen vorher ausgekundschaftet (angeblich harmlose, alte Frauen gehen Wochen vorher
 spazieren und schreiben auf einen Block genau auf, wo welche Katzen bei welchen Häusern gesichtet werden).
Wenn Ihr Euch fragt, warum ausgerechnet in einem kleinen Dörfchen, in einer Seitenstrasse die z.B.
zu einem Waldrand führt, diese Kleidertonnen aufgestellt werden und an der viel mehr
bewohnten Hauptstrasse, 100m entfernt, keinerlei Behälter stehen, dann, ja genau dann,
seit Ihr meistens von Tierfängern heimgesucht.

 Die Lieferwagen selbst sind meistens gemietet von Leihwagenunternehmen. Mercedes,
 Fiat, VW-Busse, überwiegend Kabinenwagen, also hinten geschlossen oder Scheiben
abgedunkelt. Bevorzugte Kennzeichen aus grossen Kantonen zB ZH.

 Falls solche Fahrzeuge bei Austeilen der Behälter gesehen werden (meistens laufen zwei bis
drei Helfer im Eilschritt und der Fahrer bleibt am Fahren), die ganze Aktion dauert maximal
 fünf Minuten bei Aufstellen und hinterher genauso lange beim Einsammeln) verweigert
sofort (!!) und extrem lautstark das Aufstellen der Eimer und ruft genauso laut, das es jeder
hören muss, die Polizei wäre schon informiert und auf dem Weg. Wenn dann das Fahrzeug
die Eimer stehen lässt und sofort abhaut....dann waren es Menschen, die nichts gutes im Schilde führten.

Die Eimer bleiben im Regelfall 2,3,4 Tage stehen. Zwischen dem Aufstellen der Eimer
und dem Einsammeln der Eimer verschwinden die Tiere (Katzen), meistens in kleinen
Orten bis zu 40 Tiere in einer Nacht.

Was passiert mit gestohlenen Katzen?

Leider weiß man hierüber nichts genaues. Es gibt jedoch viele Spekulationen, wie z.B.:

* Satansjünger, die dem Teufel Katzen opfern.
 * Anbieter von Rheumamitteln in Form von Katzenfellen und Katzenfett.
*  Tierversuchslaboratorien.
* Die Katze als Leckerbissen, die in so manchem Kochtopf landet.
* Trainingsmittel, Kampfhunde scharf zu machen.
 * Missbrauch zu sodomistischen Zecken kann ebenso nicht ausgeschlossen werden.

Es kommt vor, dass verschwundene Katzen plötzlich wieder auftauchen.
Sie sind verdreckt, abgemagert, zeigen Einstichstellen und das Fell ist teilweise rasiert. Was mit diesen Katzen
geschehen ist, bleibt unbekannt.Manchmal findet man in abgelegenen Waldgebieten vergrabene Hunde-
 und Katzenfelle oder die enthäuteten Kadaver der Tiere. Auch hier kann niemand sagen, was geschehen ist.
 
Warum es so wichtig ist, eine polizeiliche Anzeige zu erstatten,
wenn Ihr Tier verschwunden ist

Ist Ihre Katze oder Ihr Hund drei Wochen lang verschwunden, sollten Sie bei Ihrer Polizeidienststelle
Anzeige erstatten. Diese kann lauten "Katzendiebstahl gegen Unbekannt" oder "Tierquälerei gegen Unbekannt".

Da Tiere im Sinne des Gesetztes keine Sachen sind, ist die Polizei verpflichtet,
Ihre Anzeige aufzunehmen. Lassen Sie sich nicht abwimmeln!


Nach etwa vier bis sechs Wochen erhalten Sie von der Staatsanwaltschaft den Bescheid, dass
 das Verfahren eingestellt wurde. Ihre Anzeige landet jedoch nicht im Papierkorb, sondern wird
 beiseite gelegt. Gehen bei der Staatsanwaltschaft rund 50 solcher Anzeigen ein, muss der Staatsanwalt
einen Ermittlungsauftrag an die zuständige Polizeidienststelle erteilen. Liegen der Polizei Autokennzeichen
und andere gemeldete Beobachtungen vor, ist nicht auszuschließen, dass die Täter nun ermittelt werden.
 
Rund eine Million Tonnen Altkleider fallen pro Jahr in Deutschland an. Etwa 500.000 Tonnen
davon werden über Sammlungen erfasst. Die Verwertung der Alttextilien hat sich in den letzten Jahren
zu einem lukrativen Geschäft entwickelt: 1998 haben deutsche Firmen für den Export von 251.843
Tonnen Altkleidern einen Erlös von 341 Millionen DM erzielt.

Mit Slogans wie ”Der Umwelt zuliebe” oder ”Sammlung für einen guten Zweck” versuchen die
verschiedenen Sammler an unsere abgelegten Kleider heranzukommen. Nur ca. 15 Prozent der ”alten Sachen”
 kommt direkt Bedürftigen zugute. Das meiste der ausgemusterten Garderobe wird überwiegend von gewerblichen
 Firmen -auch im Auftrag großer gemeinnütziger Organisationen - gesammelt und gewinnbringend verkauft;
 dies ergab eine bundesweite Befragung der Verbraucher-Zentralen im Jahre 1997 von 260 karitativen
und gewerblichen Sammlern. Dabei stehen karitative Hilfsorganisationen und kommerzielle
 Unternehmen in Konkurrenz zueinander.

Die gewerblichen Sammler (u.a. kleine Firmen, die einen relativ kleinen Radius abdecken,
städtische Entsorgungsbetriebe, bundesweit aktive Firmen) stecken die Gewinne aus dem Verkauf der
 Altkleider entweder direkt in die eigene Tasche oder spenden nur einen kleinen Teil an eine gemeinnützige
 Organisation. Das ist an sich nicht verwerflich, jedoch steht diese Praxis im Gegensatz zur Werbung.
Daher sollte auf jeden Fall mit offenen Karten um Altkleider geworben und informiert werden, was
mit den Erlösen geschieht. Problematisch ist es auch, wenn kommerzielle Sammler im Namen einer
 karitativen Einrichtung tätig sind und dadurch den Eindruck erwecken, alle brauchbaren Altkleider
 würden bedürftigen Menschen zugute kommen. Denn in Wirklichkeit wird nicht selten ein Großteil
oder sogar die ganze unsortierte Sammelware ins Ausland verkauft.

Nach Angaben des Statistischen Bundesamtes exportierten deutsche Firmen 1998 offiziell 251.843 Tonnen
 Altkleider und erwirtschafteten damit einen Erlös von 341 Millionen DM.

 
Mikrochip oder Tätovierungen der Tiere schützen sie nicht vor Diebstahl -
das muss hier einmal klargestellt werden.

Die Kennzeichnungen der Tiere sind allerdings ohne Frage selbstverständlich sehr wichtig
und sinnvoll. Man muss seine Tiere trotzdem tätowieren und chipen und auch registrieren -
vor allem Freilaufkatzen - lassen, da diese Kennzeichnungen für eine eventuelle Zurückführung wichtig
sind und vielleicht auch als Beweis bei entsprechendem Auffinden eines Tieres dienen.

Angeblich wird mit vielen verschiedenen Fang - und Lockmethoden auch mit chemischen Sexuallockmitteln gearbeitet,
die selbst bei kastrierten Tieren - Katzen/Kater - wirken, diese anlocken und die somit eingefangen werden können.

Auf Grund von Meldungen von Tasso (300.000 pro Jahr) und auf Grund der bisherigen Auflistung, ist davon
auszugehen, dass Verlust/Diebstahl-Meldungen von Haustieren den Tatsachen entsprechen, so dass der
Haustier-Diebstahl wohl nicht mehr von der Hand zu weisen ist. Zu bedenken ist dabei jedoch, dass laut
 Tasso zirka 75% der bei Tasso vermisst gemeldeten Tiere und lt. Broschüre "Freund vermisst?", Juli 2003,
des DTSB zu diesem Thema Tausende Tiere jährlich zurückgeführt werden können.

Viele Tierhalter, die ihre Tiere bei Tasso und/oder DTSB u.s.w. als vermisst melden, unterlassen - unter anderem
 auch teils aus Unwissenheit - aber eine polizeiliche Straf-Anzeige. Folglich sieht die Polizei keinen Handlungsbedarf,
und somit fehlen amtliche Belege zu Verlustmeldung.

Allerdings konnte im Jahre 1997 ein "Tierfänger" in München überführt werden, der 72 Katzen in einer Waldhütte
gehortet hatte, 2 davon konnten eindeutig von ihren Haltern identifiziert werden, die auch einen Strafantrag stellten.
Leider sah der Staatsanwalt beim Landgericht keinen Handlungsbedarf, so dass dieser Fall zu den ruhenden
Akten gelegt wurde. Lediglich eine Geldbusse von 3.000.00 DM wurde in der Berufung
 durch den Generalsstaatsanwalt beim Oberlandgericht München festgesetzt.

Wenn dem aber so wäre, dass unsere Haustiere (Katze / Hund)
organisiert gestohlen werden, muss man sich fragen, wozu?Der Haustier-Diebstahl konnte vielleicht erst zu
 solch einem Ausmaß gelangen, weil die vertrauensseligen Tierschützer und Tierschutzvereine den bestehenden
Bestimmungen und Erlassen vertrauen und den Argumenten der Tierexperimentatoren glauben, dass Katzen eigens
 gezüchtet würden, um Versuchsergebnisse nicht zu verfälschen. Die zugelassenen Ausnahmen zu diesen Bestimmungen
 betreffen lt. TSG §9, (2), 7 nicht Katzen und Hunde. Es sei hier jedoch an das ironische Wort von Christian Morgenstern
 (Palmström) erinnert: "Weil, so schließt er messerscharf, nicht sein kann, was nicht sein darf."

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