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Steve Irwin

Irwin half schon im Kindesalter seinem Vater, der im Auftrag der Regierung Krokodile und andere Reptilien aus Wohngegenden und Gebieten, in denen sie mit Fischern in Kontakt kamen, umsiedelte. Mit neun Jahren und der helfenden Hand seines Vaters fing Irwin sein erstes Krokodil. In den Achzigern lebte er viele Monate und manchmal gar Jahre im australischen Busch und führte diese Arbeit alleine fort, wobei er all seine Krokodilfänge mit der Kamera festhielt. Über die Jahre wurde er ein führender Experte für das Überleben in der Wildnis, sowie beim Fang und der Umsiedlung von Krokodilen, aber auch anderer Reptilien wie Schlangen und Waranen. An der Küste Queenslands entdeckte er eine neue Schildkrötenspezies, die nach ihm „Irwin's Schildkröte“ (Elseya irwini) genannt wurde. Sie ist eine Unterart der Australischen Schnappschildkröte.

1991 übernahm Irwin zusammen mit seiner Frau Terry von seinen Eltern den Reptile & Fauna Park in Queensland, der später in Australia Zoo umbenannt wurde. Sein Zoo hat auch ein Rettungsteam, bei dem sich Anwohner melden können, wenn sie sich durch Reptilien bedroht fühlen. Diese werden dann eingefangen und abseits von menschlichen Siedlungen wieder ausgesetzt.

 

Tod

Steve Irwin starb am 4. September 2006 bei Unterwasseraufnahmen am Great Barrier Reef an den Folgen des Stichs eines Stachelrochens ins Herz. Er soll über dem Rochen geschwommen sein, als dieser mit dem Stachel in seine Brust stach. Steve Irwin hinterlässt seine Frau Terri sowie seine beiden Kinder, Bindi Sue und Robert Clarence.

Irwins Leichnam wurde auf dem Gelände des Australia Zoo beigesetzt, der genaue Ort des Grabes ist nur dem engsten Familienkreis bekannt. Das Angebot für ein Staatsbegräbnis lehnte die Familie in seinem Sinne ab, da er sich stets als ordinary bloke („normaler Typ“) gesehen habe. Die Trauerfeier am 20. September 2006 wurde international übertragen und von rund 300 Millionen Menschen gesehen.

In den Tagen nach seinem Tod wurden an der Küste von Queensland mehrere tote und verstümmelte Stachelrochen gefunden, denen ihre Stachel herausgeschnitten wurden. Umweltschützer von Irwins Stiftung „Wildlife Warrior“ gehen davon aus, dass fanatische Irwin-Anhänger Rache übten.(Wie dumm muß man sein??? Nicht zu glauben)

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